Natur hinter Glas

Aquascaping und Wabi-Kusa Blog


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Nitrat Test

Der große Unterschied im Nitratgehalt hat mich dann doch nicht mehr los gelassen und ich wusste nicht worauf ich vertrauen sollte. Auf meinen Wasserversorger der 18 +/- 2 mg/l angibt oder auf den JBL Test der bei 5 mg/l liegt. Das ist ja eine ganz entscheidende Frage um einen Düngeplan zu erstellen. Mein Wasserversorger hat mir bei einem Anruf versichert, dass die Werte stimmen.

Bei einigen Recherchen im Internet bin ich dann auch immer wieder darauf gestoßen, dass der JBL Nitrat Test nicht genau sei und es wurde immer wieder auf den Macherey-Nagel Test verwiesen.

Ich habe mir dann den Macherey-Nagel Visocolor ECO Nitrat Test gekauft. Der Test ist mit knapp über 40 Euro zwar recht teuer aber es lassen sich damit 110 Test durchführen.

Nitrattest

Auch wenn er nach dem gleichen Prinzip arbeitet wie der JBL Test konnte man den Wert hier sehr gut ablesen. Der Nitratgehalt lag zwischen 10  und 20 mit mehr Tendenz zur 20. Das deckt sich dann auch mit der Angabe meines Wasserversorgers. Zur Sicherheit habe ich das Nitrat dann zum Vergleich noch mal mit dem JBL Test gemessen. Für mich ergab sich wieder ein Wert von 5 und mit viel gutem Willen könnte man noch sagen Tendenz zur 10. Vieleicht ist hier der Tipp gar nicht so schlecht auf die Angaben des Wasserversorgers zu vertrauen. Der JBL Test liegt jedenfalls deutlich daneben.


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Mein erster Baum

Hier wollte ich euch mal meinen ersten Baum vorstellen.

Diese Moorwurzel bildet die Basis meines Baumes.

Moorwurzel_02

Das schwierigste war schon wie baue ich den Baum aus dieser Wurzel und wie bekomme ich das Moos auf den Baum. Hier gibt es sicher die tollsten Möglichkeiten aber irgendwie haben mir diese alle nicht so ganz zugesagt. Ein Edelstahlgitter zu nehmen scheiterte schon daran, dass ich so etwas nirgendwo gefunden habe ohne mindestens einen Meter abzunehmen. In den üblichen Baumärken oder selbst in einigen angefragten Schlossereien bekommt man so etwas nicht. Aber warum muss es überhaupt ein Edelstahlgitter sein?

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Photosynthese

Das Wort „Photosynthese“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Licht“ (photos) und „Zusammensetzung“ (synthesis).

Grundsätzlich ist die Photosynthese der wichtigste biochemische Prozess der für das Wachstum der Pflanzen verantwortlich ist. Das gilt sowohl für Pflanzen in der Natur als auch in unserem Naturaquarium. Genau wie für den Menschen sind auch für Pflanzen Kohlenhydrate ein wichtiger Energieträger. Außerdem brauchen wir auch Wasser, Licht und Sauerstoff zum Leben. Da geht es unseren Pflanzen nicht anders.

Die Gesamtgleichung der Photosynthese lautet:
6 CO2 + 12 H2O + Licht –> C6H12O6 + 6 O2 + 6 H2O

Um diese Gleichung mal einfach zu erklären:  6 Teile Kohlendioxyd (CO2) + 12 Teile Wasser (H2O) + Licht ergeben Glukose (Zucker)  (C6H12O6) + 6 Teile Sauerstoff (O2) + 6 Teile Wasser (H2O).

Glukose besteht im wesentlich aus den Elementen Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) in unterschiedlicher Zusammensetzung.

Das heißt, ohne CO2 und Licht funktioniert es mit den Pflanzen in unserem Aquascape Becken nicht!

Wie viel wir von was brauchen hängt auch von den Pflanzen und anderen Kriterien ab. Darauf werde ich noch eingehen!


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Wasserwechsel – schnell und effektiv

Meine ersten Wasserwechsel habe ich immer mit Eimer und dem Dennerle Mulmsauger gemacht. Das war immer ein riesen Aufwand. Es dauerte lange bis man Wasser abgesaugt hatte, denn der Schlauch hat nur einen Durchmesser von 7 mm. Aufwendiger war es aber das Becken wieder zu füllen. Der Einem konnte nun nicht mehr auf der Erde stehen sondern musste höher stehen als das Becken. So habe ich Möbelstücke zurecht gerückt und gestapelt oder eine Leiter genommen, dass der Eimer eben höher stand. Das war mir viel zu aufwendig und so musste eine andere Lösung ran.

Eine Befüllung direkt aus dem Wasserhahn kommt für mich nicht in Frage, denn das Wasser ist viel zu kalt. Von der Möglichkeit warmes Wasser, was bei mir durch einen Boiler erhitzt wird, einzufüllen halte ich auch nichts. Wer weiß was da alles passiert aber das muss jeder selber wissen.  Ich gebe zu, versucht habe ich das schon aber der Aufwand  einen Schlauch durch die halbe Wohnung zu legen ist auch nicht ganz ohne. Danach wieder alles leeren, aufwickeln und alles trocken putzen war dann auch nicht der Bringer. Wohl dem der einen Wasseranschluss in der Nähe hat.

Es geht mir gar nicht mal um das Eimer schleppen, denn das ist weniger Aufwand als den Schlauch zu entleeren und aufwickeln. Vor einem Wasserwechsel fülle ich das Wasser immer ab und lasse es Zimmertemperatur erwärmen.

Auf die Idee haben mich dann die Aqua In-Out Sets von JBL und Oase gebracht. Allerdings gehen beide wieder davon aus einen Schlauch bis Waschbecken zu legen, was ich ja eben nicht wollte.

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JBL Cristal Profi e401 greenline

Als neuen Filter habe ich mich für den JBL Außenfilter entschieden. Der e401 ist der kleinste der Serie und eigentlich für Aquarien von 40 bis 120 Liter gemacht.  Er hat eine Pumpleistung von 450 Liter pro Stunde und das bei einer Leistungsaufnahme von nur 4 Watt. Geliefert wird der Filter mit allem Zubehör was man benötigt. Schläuche, Rohre und Halter sind in schwarz und gefallen mir damit deutlich besser aus als das Grün von Eheim. Der Eheim eXperience 150 war bei mir mit in der engeren Wahl. Der Filter hat ähnliche Werte wie der JBL und hat eine Pumpleistung von 500 Liter pro Stunde allerdings ist die Leistungsaufnahme  mit 8 Watt doppelt so hoch wie bei JBL. Zudem wäre er gut 20 Euro teurer gewesen.

Am 28.3. 2017 ist der Filter dann gekommen.

JBL_e401_1

Der Filter macht einen wertigen Eindruck und alles was man Zubehör benötigt ist dabei.

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Die Farbtemperatur

Besonders über die Farbtemperatur einer Aquarium-Beleuchtung wird sehr oft gestritten. Die Farbtemperatur wir in ° Kelvin angegeben und bewegt sich irgendwo zwischen 1.000 und 1.2000 °K. Durch meine langjährige Erfahrung in der Fotografie habe ich mich mit der Farbtemperatur seit über 40 Jahren auseinander gesetzt. Das kann sicher nicht so einfach auf die Beleuchtung eines Aquariums übertragen werden.

Warum redet man überhaupt von Farbtemperatur und nicht von Lichtfarbe?

Es  handelt es sich um das Plancksche Gesetz. Gemessen wird die Temperatur des schwarzen Strahlers und der daneben stehen Lichtquellen, die ein vergleichbares farbliches Spektrum erzeugen.

Nur für die es genau wissen wollen: „Die Farbtemperatur einer Lichtquelle gibt an, bei welcher Temperatur ein Planckscher schwarzer Strahler ein vergleichbares Lichtspektrum abstrahlt. Die Einheit ist K (Kelvin), wobei 0 K = -273 °C gilt, wobei die Schrittweite gleich bleibt, also: 10°C +20 K = 30 °C.“

Wenn das Einigen nun zu hypothetisch klingen mag, kann ich das gut verstehen. Die Erklärung ist aber ganz einfach. Letztendlich ist es auch egal ob wir, wie in der Theorie,  von einem würfelförmigen Hohlraum ausgehen in dem sich die Lichtwellen ausbreiten oder nicht. Jede Wellenlänge hat auch seine eigene Farbe die von rot bis blau reicht. Oder von mir aus auch bis fast schwarz.

Spektrum_RGB

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Aquael – Außenfilter Versamax Mini

Die Wahl des Filters ist immer eine Sache für sich und für manche schon fast eine Philosophiefrage. Ursprünglich war in dem Set ein Dennerle Nano Clean Eckfilter dabei. Die Pumpleistung des Innenfilters beträgt 150 l/h und die Leistungsaufnahme liegt bei 2 Watt. Da ich aber keinen Innenfilter in dem ohnehin kleinen Becken haben wollte habe ich mir einen kleinen Außen-Hänge-Filter von Aquael gekauft.

Nach zwei Wochen im Einsatz kann ich sagen, dass sich der Filter bei mir bewährt hat. Eingesetzt wurde er an einem 30 Liter Nano Cube. Anfangs war ich bei dem Preis ja etwas skeptisch ob der Filter wirklich was taugt. Der Filter erfüllt aber nahezu lautlos seinen Dienst und außer einem Plätschern des Wassers ist wirklich nichts zu hören. Eine Übertragung von Pumpengeräuschen auf die Scheibe kann ich nicht bestätigen. Bei Amazon wird er als sehr laut bezeichnet, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Die Filterung des Wassers ist ebenso ordentlich. Klar kann man für den Preis keinen top verarbeiteten Filter erwarten denn die Verarbeitung ist so naja. Man hat hier schon etwas Angst das Plastik zu hart anzufassen. Aber Alles im Allem bekommt  man, für den kleinen Preis, ein absolut faires Produkt was seinen Dienst bisher wirklich gut leistet.

  • Die Pumpleistung liegt bei 230 l/h
  • Leistung: 4,3 Watt
  • geeignet für Aquarien von 10 bis 40 Liter

Nach vier Wochen, nachdem das Becken dann doch etwas mehr besetzt war kommt der Filter aber deutlich an seine Grenzen. Er tut zwar immer noch sehr leise seinen Dienst aber er ist inzwischen mit dem Becken einfach überfordert. Hier und da muss ich auch meine Pflanzen pflegen und dann wirbelt das Soil immer mächtig auf. Da ich nun noch einen kleinen 10 Liter NanoCube habe ich den Filter nun da einsetzt.